Die Bands „Area 31“ und die „Ramones“-Tribute Band „Ramones Mania“ feierten vergangenen Samstag zusammen mit zahlreichen Anhängern eine ordentliche Punkrock-Party.

Die Lahrer Punkrock Band „Area 31“, die vor fünf Jahren schon einmal bei uns gastierte, war als Vorband verpflichtet worden. Mit guter Laune und lockerem Mundwerk legten die vier Jungs los und erfreuten die Zuhörer mit frischem, melodischem Punkrock der Marke Pennywise, Millencolin oder NOFX. Sänger Sebastian Wiedemer erklärte dass es bei ihnen kein großes Gerede oder Pausen gebe, sondern einfach nur Punkrock, und der kam beim Publikum offensichtlich super an. Die Spielfreude der Band war ansteckend und flotte Songs wie „In Your Face“, „Playing Games“ oder „Solutions“ luden zum mitfeiern ein. Nach einer knappen Stunde verabschiedete sich der Vierer unter anerkennendem Beifall und machte Platz für die Stars des Abends.
Die Ungarische „Ramones“ - Coverband „Ramones Mania“ machte im Rahmen ihrer Deutschland-Tour auch in der Wolfsklause halt. Schon zum zweiten Mal – bereits 2005 lockten die Musiker aus Budapest zahlreiche Punkrock-Fans nach Oberwolfach. Und dieses Mal sollte es nicht anders sein. In engen Jeans und Lederjacken, ganz wie die Originale, betraten sie die Bühne. Die einzelnen Bandmitglieder sind nebenbei alle in verschiedenen erfolgreichen Ungarischen Rockbands tätig und Meister ihres Fachs. Sänger Riki Church, der ursprünglich aus Los Angeles stammt, ist mit seinem schrillen Äußeren der Blickfang bei den Konzerten. Schon die ersten bekannten Töne brachten Schwung in die Menge und kurz darauf kam schon der wohl bekannteste Song „Blitzkrieg Bob“, dessen Refrain "Hey, Ho, Let's go!" das Markenzeichen der Band ist und im Laufe des Konzerts, von Band wie vom Publikum, immer wieder zwischen die Lieder gestreut wurde. Bald tanzten alte Punkrock-Veteranen gemeinsam mit jungen Ramones-Freaks und feierten ausgelassen die Songs der Kultband. Von „Sheena Is A Punkrocker“ über “I Believe In Miracles” bis hin zur Punkrock-Version des Louis Armstrong Klassikers „What A Wonderful World“ zockten die Musiker ein stattliches Repertoire von fast 40 Songs und zollten zusammen mit dem bunt gemischten Publikum den New Yorker Originalen den verdienten Respekt.
Das nächste Konzert bei uns am 20. Dezember ist ein Pflichttermin für alle Fans von „System Of A Down“, „Dredg“ oder „Tool“: die Rock-Band „Sinew“ aus Marburg wird als Headliner zu Gast sein, „Past All Hope“ aus Lahr als Vorband.