„Mad Mixx“ ließen es in der Wolfsklause mächtig krachen

Am Samstag, den 18. April, war die vom letztjährigen „Hexen-Open-Air“ bekannte Cover-Band „Mad Mixx“ bei uns in der Wolfsklause in Oberwolfach zu Gast. Die Jungs aus dem Fränkischen ließen während ihres dreieinhalbstündigen Auftrittes kräftig die Puppen tanzen und sorgten für exzellente Stimmung.


In der restlos ausverkauften Wolfsklause ging es gleich in die Vollen. Keine Vorband zum Aufwärmen, es wurde sofort der Hauptgang serviert. Mit Songs von „Kid Rock“, „Bad Religion“ und „AC/DC“ tastete sich die Band ans gut gelaunte Publikum heran, welches beim „Metallica“-Klassiker „For Whom The Bell Tolls“ und beim „Volbeat“-Hit „The Garden´s Tale“ erstmals richtig laut wurde und inbrünstig mitsang. „Marilyn Manson“, „Linkin Park“ und „Nirvana“ waren weitere Stationen, ehe der erste Teil des Sets zu Ende ging.


Nach kurzer Erholungspause kam der Sechser aus der Nähe von Nürnberg zurück auf die Bühnenbretter und knallte der hungrigen Meute moderne Rocksongs von „System Of A Down“, „Rage Against The Machine“ und „Billy Talent“ um die Ohren. Nach den „Ärzten“ wurde es mit Heavy Metal-Nummern von „Iced Earth“, „Edguy“ und „Grave Digger“ etwas klassischer. Als dann „Iron Maiden´s“ „Fear Of The Dark“ von den Fans lauthals mitgesungen wurde, war Gänsehaut pur angesagt. Beim „Metallica“-Doppelpack mit „Enter Sandman“ und dem genialen „Seek And Destroy“ rastete die Menge völlig aus, was auch den „Mad Mixx“-Musikern sichtlich Spaß bereitete. Und auch bei „Chop Suey!“ von „System Of A Down“ steppte nochmals der Bär, ehe mit „Eisregen`s“ „Elektrohexe“ die zweite Pause nahte.


Ein kühles Getränk und einige Lungenzüge Frischluft später folgte Teil drei der schweißtreibenden Party. Neben Stücken von „Stone Sour“, „Rammstein“, „Rage Against The Machine“ und der spaßigen Rock-Version von „Bettina“ von „Fettes Brot“ lag der Schwerpunkt im Endspurt eher im Metal-Bereich. Bei Knallern von „In Flames“, „Machine Head“ oder „Slipknot“ brannte zur Freude der Band die Tanzfläche nochmals kräftig, „Sepultura`s“-Kult-Hit „Roots“ grölte die komplette Wolfsklause mit bis die Stimmbänder versagten und zu den beiden „Ektomorf“-Dampfhämmern „I Know Them“ und „Outcast“ holten alle Pogo-Wütigen die allerletzten Kraftreserven aus sich heraus. Ein packendes Konzertereignis war nun zu Ende. Die von der Stimmung sichtlich beeindruckte Band feierte mit ihren treuen Fans noch lange an der Theke.


Am Samstag, den 2. Mai, steigt das nächste Event in der Wolfsklause: bei der Schallplatten-Party legt DJ „Wolle“ Dieterle die größten Rock-Hits der 60er, 70er und 80er auf. Außerdem präsentiert die Live-Band „Defender“ einige Klassiker aus jener Epoche.