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...::: WOLFSKLAUSE :::...

Konzerte

Konzertberichte

[22.05.2009] THE SORROW

"The Sorrow" mit packendem Konzert

Die Österreicher Metalcore-Band „The Sorrow“ zerlegte die ausverkaufte Wolfsklause am vergangenen Wochenende in ihre Einzelteile. Unterstützt wurde sie hierbei von den regionalen Kapellen „Lower Hell“ und „Curse Of Society“.

Den Waldkircher Nachwuchs-Metallern „Curse Of Society“ kam die Ehre zu, den hochklassigen Metal-Abend zu eröffnen. Trotz ihrer noch jungen Bandgeschichte war sofort zu erkennen, dass die Jungs ein gutes Gespür für eingängige Metalsongs irgendwo in der Schnittmenge von „As I Lay Dying“ und „Trivium“ haben, die live auch sehr gut zünden. Vor einer respektablen Fangemeinde begleitet, liefen sie bei Tracks wie „Worst Case“ oder „Burn My Eyes“ zur Hochform auf und machten sich durch ihren beherzten Gig sicherlich einige neue Freunde.

Ein Wiedersehen mit einem alten Freund bescherte den Besuchern der Auftritt von „Lower Hell“. Da deren eigentlicher Sänger zurzeit ein Auslandssemester in England verbringt, wurde mit Ex-„Fear My Thoughts“-Sänger Matthias von Ockl ein echter Hochkaräter als Aushilfe verpflichtet. Ihm fraßen die Fans vom Opener „Alchemist Academy“ an gefügig aus der Hand. Heftige Moshpits waren bei Knüppel-Attacken wie „Asphyxia“ oder „Beloved Muder“ vor der Bühne zu sehen. Die abschließenden großartigen Coverversionen von „Heartwork“ (Carcass) und „Reign“ (Fear My Thougts) ließen die Temperaturen nochmals merklich steigen.

Der Siedepunkt war erreicht, als Österreichs Metalcore-Export Nummer eins mit „Where Is The Sun“ den Set begannen. Mit „Elegy“ und „The Dagger Trust“ legten sie sofort zwei mächtige Bretter nach. Das Publikum tobte, es gab unglaublich viel Pogo-Action auf der Tanzfläche. Fette Gitarrenwände und mächtige Breakdowns zählen ebenso zu den Markenzeichen der Vorarlberger, wie die wandlungsfähige Stimme von Mathias Schlegl. Der Frontmann pendelt gekonnt zwischen aggressivem Shouting und emotionaler klarer Stimme.

Über „Raising The Devil“ moshte sich der Vierer langsam aber sicher in Richtung Feierabend. Diesen sehnte sich bestimmt auch „Maroon“-Drummer Nick Wachsmuth, der den erkrankten „The Sorrow“-Schlagzeuger mehr als nur ersetzte. Er verprügelte seine Schießbude derart präzise und gleichzeitig schnell, dass er eine Menge offene Müder hinterließ. Die Zugaben „Knights Of Doom“ und „Death From A Lovers Hand“, beides Filetstücke vom ersten Album, kitzelten die letzten Karftreserven aus der verschwitzten Meute heraus, ehe sich ein hochklassiger Auftritt dem Ende neigte.

[18.04.2009] MAD MIXX

„Mad Mixx“ ließen es in der Wolfsklause mächtig krachen

Am Samstag, den 18. April, war die vom letztjährigen „Hexen-Open-Air“ bekannte Cover-Band „Mad Mixx“ bei uns in der Wolfsklause in Oberwolfach zu Gast. Die Jungs aus dem Fränkischen ließen während ihres dreieinhalbstündigen Auftrittes kräftig die Puppen tanzen und sorgten für exzellente Stimmung.


In der restlos ausverkauften Wolfsklause ging es gleich in die Vollen. Keine Vorband zum Aufwärmen, es wurde sofort der Hauptgang serviert. Mit Songs von „Kid Rock“, „Bad Religion“ und „AC/DC“ tastete sich die Band ans gut gelaunte Publikum heran, welches beim „Metallica“-Klassiker „For Whom The Bell Tolls“ und beim „Volbeat“-Hit „The Garden´s Tale“ erstmals richtig laut wurde und inbrünstig mitsang. „Marilyn Manson“, „Linkin Park“ und „Nirvana“ waren weitere Stationen, ehe der erste Teil des Sets zu Ende ging.


Nach kurzer Erholungspause kam der Sechser aus der Nähe von Nürnberg zurück auf die Bühnenbretter und knallte der hungrigen Meute moderne Rocksongs von „System Of A Down“, „Rage Against The Machine“ und „Billy Talent“ um die Ohren. Nach den „Ärzten“ wurde es mit Heavy Metal-Nummern von „Iced Earth“, „Edguy“ und „Grave Digger“ etwas klassischer. Als dann „Iron Maiden´s“ „Fear Of The Dark“ von den Fans lauthals mitgesungen wurde, war Gänsehaut pur angesagt. Beim „Metallica“-Doppelpack mit „Enter Sandman“ und dem genialen „Seek And Destroy“ rastete die Menge völlig aus, was auch den „Mad Mixx“-Musikern sichtlich Spaß bereitete. Und auch bei „Chop Suey!“ von „System Of A Down“ steppte nochmals der Bär, ehe mit „Eisregen`s“ „Elektrohexe“ die zweite Pause nahte.


Ein kühles Getränk und einige Lungenzüge Frischluft später folgte Teil drei der schweißtreibenden Party. Neben Stücken von „Stone Sour“, „Rammstein“, „Rage Against The Machine“ und der spaßigen Rock-Version von „Bettina“ von „Fettes Brot“ lag der Schwerpunkt im Endspurt eher im Metal-Bereich. Bei Knallern von „In Flames“, „Machine Head“ oder „Slipknot“ brannte zur Freude der Band die Tanzfläche nochmals kräftig, „Sepultura`s“-Kult-Hit „Roots“ grölte die komplette Wolfsklause mit bis die Stimmbänder versagten und zu den beiden „Ektomorf“-Dampfhämmern „I Know Them“ und „Outcast“ holten alle Pogo-Wütigen die allerletzten Kraftreserven aus sich heraus. Ein packendes Konzertereignis war nun zu Ende. Die von der Stimmung sichtlich beeindruckte Band feierte mit ihren treuen Fans noch lange an der Theke.


Am Samstag, den 2. Mai, steigt das nächste Event in der Wolfsklause: bei der Schallplatten-Party legt DJ „Wolle“ Dieterle die größten Rock-Hits der 60er, 70er und 80er auf. Außerdem präsentiert die Live-Band „Defender“ einige Klassiker aus jener Epoche.



[28.03.2009] GEIST

Die Rock-Fans waren beGEISTert



Zwei nicht ganz alltägliche Rockbands machten am vergangenen Samstag bei uns in der Wolfsklause in Oberwolfach Station. Nach der Vorband „Gree“ nahm die Kölner Gruppe „Geist“ das Publikum mit auf eine außergewöhnliche musikalische Reise.

Die „Geister“ haben sich innerhalb der Rockmusik eine Nische gesichert, die noch weitestgehend unbesetzt ist im deutschsprachigen Raum. Es wird Musik mit intelligenten deutschen Texten geboten, die durch den Bauch in den Kopf geht, jenseits von ausgetretenen Pfaden, anspruchsvoll, komplex und dennoch eingängig und dabei immer hoch emotional.

Doch ehe die Jungs aus der Domstadt loslegten, durfte sich die Band „Gree“ aus Offenburg und Freiburg dem Wolfsklause-Publikum präsentieren. Die Mannen um Sänger und Bandleader Stefan Miehle packten diese Gelegenheit beim Schopfe und überzeugten auf ganzer Linie. Trotz der noch recht jungen Bandgeschichte verfügen die Songs von „Gree“ über eine erstaunlich hohe Qualität. Der Sound des Vierers macht es sich irgendwo im Fahrwasser von Acts wie „Oceansize“, „Incubus“ oder „Isis“ bequem. Stücke wie „More Feeling For Everyone“, „Story One“ und „Fear“ ernteten weit mehr als bei den Vorbands oftmals üblichen Höflichkeitsapplaus. Eine tolle Band, die sich an diesem Abend viele neue Freunde gemacht hat.

Dann war die Zeit für den Headliner gekommen. Gleich nach den ersten paar Takten von „Wer, Wenn Nicht Ich“ war klar, warum die Band mittlerweile so viele Fans hat. Die „Geister“ leben ihre Musik voller Energie auf der Bühne aus und kreieren eine Live-Atmosphäre, die jeden Zuhörer unweigerlich in seinen Bann zieht. Starke Songs wie „Erbe“ oder „Wahnsinn“ ließen die Herzen der Rock-Liebhaber in der Wolfsklause höher schlagen. Interessant auch die neuen Tracks „28“ und „Mein Herz“, welche die Band an diesem Abend erstmals überhaupt live spielte. Blickfang der „Geister“ ist Frontmann Fares Rahmun, der nicht nur stimmlich, sondern auch als charismatischer Entertainer zu überzeugen wusste. „Für alle Zeit“, Titelstück des Debut-Albums, bildete das eigentliche Ende des Konzertes. Doch legte die Band noch das frenetisch geforderte „Puls“ als Abschluss eines grandiosen Auftrittes nach.

Das nächste Wolfsklause-Konzert steigt am Samstag, den 18. April. Zu Gast sind „Mad Mixx“, Headliner des letztjährigen Oberwolfacher „Rock Im Wald“-Open-Airs. Geboten werden Coversongs von Top-Acts wie „Volbeat“, „System Of A Down“, „Metallica“, „Billy Talent” oder „Rage Against The Machine“. Tickets gibt es ab sofort bei uns in der Wolfsklause.

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